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Die Gewinner des Fotowettbewerbs 2022 stehen fest

Überraschungen gab es nicht nur bei den Motiven

39 Einsendungen von 20 Personen gab es in diesem Jahr für den Fotowettbewerb des Beirates mit dem Motto Hättest du gedacht, dass das in Horn-Lehe liegt?! Aus den vielfältigen Beiträgen von bekannten und unbekannten Ecken des Stadtteils hat der Fachausschuss Projekt nun zwölf Bilder für den Fotokalender 2023 ausgewählt. Das häufigste Motiv war der Rhododendronpark, dicht gefolgt vom Stadtwaldsee. Beide Motive haben es auch in den Kalender geschafft. Doch aufgrund der Aufgabenstellungen gehören zur finalen Auswahl auch ungewöhnliche Ansichten, wie der Erdbeerhof Nüstedt, ein kleiner See im Gewerbegebiet Haferwende und die Skulptur auf dem Marktplatz Wilhelm-Röntgen-Straße.

Die große Preisverleihung fand auf dem Weihnachtsmarkt im Mühlenviertel am 26. November 2022 statt. Verteilt wurden Gutscheine und Präsentkörbe von ortsansässigen Geschäftsleuten. Bis zum Schluss blieb es spannend, wer den 1. Platz und damit einen Präsentkorb und 100 Euro Gutschein von Lestra abräumt. Lina Nordmann staunte nicht schlecht, als ihr Name aufgerufen wurden, denn die 14-Jährige hat schon im letzten Jahr den ersten Platz belegt. Ihr Bild vom neueröffneten Horn Bad überzeugte die Mitglieder des Fachausschusses Projekt. „Die Auswahl der Fotos fand anonymisiert statt. Wir wussten nicht, wer hinter den Fotos steckt.“, erklärte Gudrun Stuck, die Sprecherin des Ausschusses in ihrer Ansprache. Den zweiten Platz erhielt Frank Willert für sein Foto vom Gemeindehaus im Luisental. Das Bild „Der Fußweg an der Kleinen Wümme“ von Silke Krumland landete auf Platz drei.

Neu in diesem Jahr war die Verlosung einiger Exemplare des ansonsten unverkäuflichen Fotokalenders. Am Stand des Beirates auf dem Weihnachtsmarkt konnten die Besucher auf kleinen Kärtchen Wünsche, Fragen und Anregungen äußern und damit ihr Los in den Topf werfen. Die restlichen Kalender werden in den kommenden Wochen an Einrichtungen und Partner aus dem Stadtteil verteilt.

Gewinnerfotos des Fotowettbewerbs 2022 des Beirates Horn-Lehe

FreiKarte für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre

Ende September wird unaufgefordert die Frei Karte an die Sorgeberechtigten aller Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren mit erstem Wohnsitz in Bremen und Bremerhaven versendet und um den 5. Oktober 2022 herum im Briefkasten sein. Mit dieser Frei Karte können Kinder und Jugendliche noch in 2022 mit 60 Euro Guthaben und durch eine automatische Wiederaufladung mit 60 Euro auch im Jahr 2023 viel erleben. Kinder und Jugendliche im Land Bremen können mit der Frei Karte zum Beispiel Bouldern oder ins Schwimmbad gehen, in die Eislaufhalle oder den Zoo am Meer, ins Museum, in die Lasertag-Arena und zu vielen anderen Orten in Bremen und Bremerhaven. Auch für die Kleinsten gibt es bereits Angebote. Damit kommt Teilhabe und Selbstbestimmung frei Haus!

Auf www.freikarte.bremen.de sind ab dem 29. September 2022 alle Freizeiteinrichtungen zu finden, bei denen die Frei Karte verwendet werden kann. Und es kommen stetig neue dazu.
Das Bürgertelefon steht unter der Telefonnummer 115 für Fragen rund um die Frei Karte zur Verfügung.
Ein paar Tage nach dem Brief mit der Karte, voraussichtlich um den 12. Oktober 2022 herum, ist noch einmal Post im Briefkasten. Mit dem Brief erhalten die Sorgeberechtigten den Aktivierungscode, mit dem die Frei Karte einmalig aktiviert werden muss. Die Sorgeberechtigten geben mit dieser Aktivierung auch ihre Zustimmung, dass die Kinder und Jugendlichen das jährliche Guthaben auf der Frei Karte verwenden dürfen.

Dunkle Jahreszeit beginnt - Defekte Straßenbeleuchtung jetzt melden!

Presseinformation der swb Beleuchtung

Bild einer Straßenlaterne

Stellen Sie sich vor, die Straßenleuchte vor Ihrem Haus fällt aus. Das ist natürlich ärgerlich, doch wer weiß, was nun zu tun ist? Einfach abwarten, und hoffen, dass das Licht bald wieder leuchtet, wird nicht funktionieren. „Es ist nicht so, dass in einer Schaltzentrale auf einem riesigen Plan alle Leuchten der Stadt abgebildet sind und immer, wenn Störungen auftreten, ein Licht blinkt! Soweit ist die Digitalisierung bei der öffentlichen Beleuchtung leider noch nicht fortgeschritten.“, berichtet Frank Gollasch, Niederlassungsleiter der swb Beleuchtung in Bremen. Die Mithilfe der Bremerinnen und Bremer ist sehr wichtig: Nur wenn die Störungen der Straßenbeleuchtung gemeldet werden, können diese auch zügig von swb Beleuchtung behoben werden. Gollasch fügt hinzu: „Die Beleuchtungsanlage wird zwar regelmäßig von uns geprüft, aber bei knapp 60.000 Lichtpunkten in Bremen und Bremen-Nord können unsere Monteure nicht täglich überall präsent sein.“

Um eine Störungsmeldung bittet die swb Beleuchtung, wenn die Straßenbeleuchtung in Bremen ausgefallen ist, flackert oder durch einen Unfall beschädigt wurde. Unter 0800 887-6060 ist für alle Anrufe aus dem Festnetz und dem Mobilnetz ein kostenfreier Anschluss geschaltet. Die Servicenummer ist das ganze Jahr über, Tag und Nacht, personell besetzt. Zusätzlich können Störungen auch per E-Mail an stoerungsannahme.beleuchtung@swb-gruppe.de oder bequem online über www.stoerung24.de oder die App stoerung24 gemeldet werden. Nutzt man die App, wird die entsprechende Leuchte im Straßenplan angezeigt. Diese Variante bietet auch gleich die Kontrolle, ob der Defekt schon gemeldet (rote Eintragung) oder bereits behoben wurde (grüne Eintragung).

Hier nochmals die Kontaktmöglichkeiten, um die Störungen der Straßenbeleuchtung in Bremen zu melden:

  • Telefon: 0800 887-6060 (kostenfrei, rund um die Uhr)
  • E-Mail: stoerungsannahme.beleuchtung@swb-gruppe.de
  • Online: www.stoerung24.de
  • App: stoerung24 (Google Play oder App Store)

Beseitigung von Laub und Schnee auf Fußwegen

Private Anliegerpflicht

Das Bild zeigt einen Besen zum Laubfegen

Die Bremer Stadtreinigung (DBS) ist mit dem Winterdienst von Mitte Oktober bis Anfang April im Einsatz.

Schneeräumen und Streuen fällt jedoch auch in die Verantwortung von privaten Anliegern.

Weiter Informationen finden Sie hier: Die Bremer Stadtreinigung - Stadtsauberkeit

Eröffnungsfeier der Wohnanlage Emmy

380 neue Wohnungen für Studierende auf dem Campus

Am 18. März 2022 wurde die neue Wohnanlage "Emmy" für Studierende in der Max-von-Laue-Straße 5 feierlich eröffnet.
Sie bietet 380 zusätzliche Wohnungen für Studierende. Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte und Wissenschaftssenatorin Dr. Claudia Schilling nahmen daran zusammen mit dem Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen, Hauke Kieschnick, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Ortsamt und vom Beirat Horn-Lehe teil.

"Emmy" ist die größte Einzelinvestition in der gerade 50-jährigen Geschichte des Studierendenwerks Bremen. Von den voraussichtlich 32,5 Millionen Euro Baukosten trägt das Wissenschaftsressort 11,5 Millionen, die restlichen 21 Millionen Euro bringt das Studierendenwerk auf. Damit verfügt es nun über zwölf Wohnanlagen mit 2.166 Plätzen in Bremen und eine Wohnanlage mit 106 Plätzen in Bremerhaven. Hinzu kommen in Bremen 66 Plätze beim Kooperationsprojekt Ellener Hof mit der Bremer Heimstiftung sowie in Bremerhaven 26 Plätze beim Kooperationsprojekt #H34 mit der STÄWOG.

Bürgermeister Bovenschulte: "380 zusätzliche Studierendenwohnungen, noch dazu bezahlbar, in direkter Nähe zur Universität und mit Kontakt zu anderen Studierenden – das sind 380 zusätzliche Argumente für ein Studium in Bremen. Für das Studierendenwerk ist der Neubau ein echter Kraftakt. Für die Studierenden ist er angesichts des engen Wohnungsmarktes ein Garant dafür, dass sie sich voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können."

Wissenschaftssenatorin Schilling: "'Emmy' ist neu, 'Emmy' hat Charme, und 'Emmy' ist architektonisch klug durchdacht. Die Wohnanlage bietet viele Einzelappartements, aber es gibt auch größere Wohnungen für diejenigen, die in Wohngemeinschaft leben wollen. Und natürlich ist 'Emmy' barrierefrei. Kurzum: 'Emmy' ist ein großer Wurf auf dem Campus der Universität. Gut dass es nun 'Emmy' gibt, denn die Schaffung von weiteren Studienplätzen in unserer wachsenden und zunehmend internationalen Wissenschaftslandschaft macht den Ausbau von studentischem Wohnraum notwendig."

Hauke Kieschnick, Geschäftsführer Studierendenwerk Bremen: "Die Einweihung der Studierendenwohnanlage Emmy mit ihren 380 Plätzen stellt einen Meilenstein für das Studierendenwerk Bremen dar. Damit vergrößert sich unser Bestand an Wohnplätzen für Studierende um fast 20 Prozent. Im Anschluss an das Neubauprojekt gilt es, den bestehenden Gebäudebestand konsequent weiter zu sanieren."

Mit "Emmy" reagiert das Studierendenwerk Bremen auf die konstant hohe Nachfrage von Studierenden nach bezahlbarem Wohnraum. Auf der bereinigten Warteliste des Werks stehen jedes Jahr etwa 500 Interessentinnen und Interessenten. Einem erheblichen Anteil der Studierenden kann damit künftig unmittelbar ein Wohnraumangebot gemacht werden. Bei gleichbleibenden Zahlen sinkt die Warteliste um zwei Drittel. Der Einzug der ersten Studierenden ist zum Sommersemester 2022 geplant.

Weitere Informationen finden Sie hier: Studierendenwerk Bremen - Wohnanlage Emmy

Einweihung Magdalene-Thimme-Weg am 2. März 2022

Redemanuskript von Michael Koppel, stellv. Beiratssprecher

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit vielen Jahren haben wir uns bemüht, eine Straße nach Magdalene Thimme zu benennen. Letztmalig bei der Umbenennung der Hinrich-Wriede-Straße, deren Namensgeber ein bekennender Nationalist, Antisemit und Rassist war. Leider haben sich die Anwohner für einen anderen, kürzeren, politisch neutralen und einprägsameren Namen entschieden.
Nun ist es „Nur“ ein Weg geworden, aber dafür ein langer und vor allem ein Weg in der Nähe ihres nur wenige hundert Meter entfernten ehemaligen Wohnhauses an der Riensberger Straße und in Nachbarschaft des Friedhofs auf dem sie beerdigt wurde.

Magdalene Thimme kam 1913 nach Bremen. Sie wohnte zunächst im Brahmkamp und zog dann mit ihrer Schwester, die nach Bremen nachgezogen war, in die Riensberger Straße.
Magdalene Thimme war tief christlich geprägt, ihr Vater und einige ihrer zahlreichen Brüder waren Pfarrer. Im Alter von inzwischen schon von 25 Jahren nahm sie ein Lehrerstudium an der Universität Göttingen auf, an der 1908 Studentinnen gerade mal als „Gasthörerinnen“ zugelassen worden waren, wie der kürzlich verstorbene Diether Koch in seinen Erinnerungen an Magdalene Thimme im 1992 veröffentlichten Bremer Jahrbuch schreibt. Vor allem ihm ist es zu verdanken, dass die Erinnerung an Magdalene Thimme wachgehalten wurde.

1913 nahm sie ihre Tätigkeit an der „Lehranstalt für erwachsene Töchter und Lehrerinnenseminar von August Kippenberg“ auf. Außergewöhnlich war, dass sie die einzige Lehrerin war, die Hausbesuche durchführte, um sich neben der Lehrtätigkeit um die häusliche Situation der Schülerinnen zu kümmern.
Ziel ihrer Unterrichtstätigkeit war es nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern Geist und Seele für eine auf ethischer Grundlage aufgebaute Lebensauffassung zu bilden.

„Sie hat mir eine Welt erschlossen“ schildert eine ihrer Schülerinnen später. Und eine andere Schülerin, mit der Magdalene Thimme später in ihrer Gemeindearbeit eng verbunden war – Elisabeth Dittrich – schwärmte: „In ihrem Unterricht wurde jeder Stoff lebendig, plastisch, fast immer brennend interessant, …oft hatte man das Gefühl: Wir fliegen, manchmal auch, dass man in Tiefen herabgeführt wurde, für die man vorher blind gewesen war.“
Neben ihrem festen christlichen Glauben waren es diese Tiefen, die auch Magdalene Thimme bewegten.
In ihrer Familie und in der Schule grenzte sie sich vom Hurra-Patriotismus des Ersten Weltkriegs ab, entfernte sich von den konservativen Haltungen in der Familie und begrüßte 1916 die Friedensresolution der deutschen Reichsleitung, in der „ein Frieden der Verständigung und der dauernden Versöhnung der Völker“ angestrebt wurde.

Die zunehmend konservative Haltung der Lehrer- und Elternschaft der höheren Töchter Schule, machte es ihr immer schwieriger ihren Idealen im Unterricht nachzugehen. In dieser Situation nahmen die Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben und die Zugehörigkeit zu einer christlichen Gemeinde in ihrem Leben immer größeren Raum ein.

Als 1933 die dem NS-Staat nahestehenden Deutschen Christen immer weiter in die ev. Kirche eindrangen um deren Geschicke zu bestimmen, suchte sie nach einer Gemeinde, in der das Gemeindeleben frei von politischer und staatlicher Einflussnahme bestimmt wurde. Diese Heimat fand sie in der von Gustav Greiffenhagen geführten St. Stephani-Gemeinde. 1934 wurde sie von der Gemeinde als erste Frau in den Bruderrat – einem Gremium zur kollegialen Leitung der evangelischen Kirchengemeinden in der Bekennenden Kirche während der Zeit des Nationalsozialismus – gewählt.
Als sich der Bruderrat dem Druck des NS-Staates mehr und mehr beugte, trat sie aus dem Bruderrat aus.

Auch im Arbeitsverhältnis zeigte sie sich kompromisslos und verwehrte den Beamteneid auf den Führer Adolf Hitler. Für sie war der Gehorsam gegenüber Gott alleinige Richtschnur, die Unterwerfung unter den Gehorsam eines Staates und dessen Führer konnte sie nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren. Ihre Weigerung blieb zunächst ohne Konsequenz, weil sie den Beamteneid ohne die Unterwerfung unter den Führerwillen bereits bei Dienstantritt abgegeben hatte.
Doch der Druck blieb. Sie weigerte sich der NS-Volkswohlfahrt beizutreten, weil es ihrem Verständnis christlicher Nächstenliebe widersprach, dass diese nur Bedürftige unterstütze, die für erbtüchtig gehalten wurden. Damit lehnte sie einen tragenden Grundsatz des NS-Staates – den völkischen Gedanken – ab und war nach Ansicht des Senators für das Bildungswesen und des Bürgermeisters nicht geeignet die Jugend im Nationalsozialistischen Geist zu erziehen. 1937 wurde sie sie auf Grund des Gesetzes zur Widerherstellung des Berufsbeamtentums zwangspensioniert.

1941 wurde sie gemeinsam mit zehn weiteren Gemeindemitgliedern von der GESTAPO verhaftet, weil die Gemeinde am Vorabend der Deportation der betroffenen Gemeindemitglieder einen gemeinsamen Gottesdienst mit Christen jüdischer Herkunft (d.h. Konvertierte Juden, die in der NS-Ideologie weiterhin als Juden galten und den Judenstern tragen mussten) hatte. Der vergleichbar glimpfliche Ausgang des anschließenden Gerichtsverfahrens – sie erhielt eine Geldstrafe von 500 Reichsmark – wurde später von Elisabeth Forck, einer Mitstreiterin Magdalene Thimmes wie folgt kommentiert:
„Es war eigenartig und für M. Thimmes Mentalität fast enttäuschend, dass die Gestapo von ihr so gut wie keine Notiz nahm. War sie doch auch hier, wie bei so manchen anderen Aktionen und Beschlüssen die treibende Kraft gewesen. Aber sie war eine pensionierte Lehrerin, an der man wohl nicht mehr viel Interesse hatte.“

Ich freue mich, dass es endlich gelungen ist, mit der heutigen Wegebenennung eine Hornerin zu ehren, die unbeirrbar aus christlich-humanistischer Überzeugung Nächstenliebe gelebt und Zivilcourage bewiesen hat.
Sie war keine Widerstandskämpferin, wie wir sie aus der bisherigen Geschichtsschreibung kennen. Sie war eine Alltagsheldin, die sich – wohl wissend der Gefahr, in die sie sich begab – widerständig eingesetzt hat, die sich heraushob aus der Masse derer, die später versuchten sich mit der fatalistischen Fragestellung „Was hätten wir denn tun sollen?“ von einer Mitschuld freizusprechen.
Mit ihrer unbeirrbaren, unbeugsamen Haltung und ihrem mutigen Handeln bleibt Magdalene Thimme ein lebendiger Beweis dafür, dass es sehr wohl – wenn auch nur im Kleinen – möglich war, sich dem nationalsozialistischen Zwangssystem zu widersetzen.
Mit Ihrer von Humanismus und Zivilcourage geprägten widerständigen Haltung ist sie praktizierbares Vorbild für Haltung und Widerstand gegen Unrecht und Unterdrückung.

Magdalene Thimme konnte ihre Widerständigkeit nur leben, weil sie eingebettet war in einen Kreis gleichgesinnter Personen die solidarisch zu ihr hielten. Dazu zählte auch eine weitere Horner Bürgerin, Elisabeth Dittrich, ehemalige Schülerin und spätere Mitstreiterin Thimmes und ebenso wohnhaft in der Riensberger Straße. Ich würde es, begrüßen, wenn wir auch ihr in diesem Bereich eine Ehrung durch eine Wegbenennung zukommen lassen könnten.

Am 12. Mai 1951 verstarb Magdalene Thimme.

Über 70 Jahre sind seitdem vergangen. Mit dem heutigen Tag werden ihr Handeln und ihre Haltung angemessen gewürdigt. Nunmehr können nicht nur Eingeweihte, sondern die gesamte Öffentlichkeit über diesen Namen stolpern und hinterfragen, wer diese weithin unbekannte Magdalene Thimme wohl gewesen sein mag.

Ich danke allen Beiratsmitgliedern, die sich dafür eingesetzt haben, dass wir in unserem Stadtteil mit dieser Wegebenennung ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Unterdrückung und für Zivilcourage und Nächstenliebe gesetzt haben.
Ein Zeichen, das gerade heute, wo an der Grenze Europas ein menschenfeindlicher Krieg mit vielen Toten und Verletzten tobt, um ein demokratisches System zu zerstören und ein ganzes Volk zu unterdrücken, eine besondere Bedeutung erhält.

Ich verneige mich an dieser Stelle vor Magdalena Thimme und hoffe, dass sich viele Menschen an ihrem Mut und ihrer Haltung ein Beispiel nehmen werden.

Ich danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit.

Stammbelegschaft des Online-Kaffeeklatsches trifft sich im "real life"

Sammlung von Rezepten in Erarbeitung

Arbeitsessen im Restaurant
Arbeitsessen im Restaurant (von links nach rechts) Birgit Päsler, Detlev Busche, Lena-Christin Jäger, Brigitte Rossius, Gudrun Stuck)

Normalerweise treffen sich die Mitglieder des Online-Kaffeeklatsches jeden Mittwoch zwischen 10 und 11 Uhr virtuell. Themen gab es in Zeiten von Kontaktbeschränkungen und Lockdown ausreichend.

Am 15. Juni hat sich nun die Stammbelegschaft des Online-Kaffeeklatsches zum ersten Mal im realen Leben getroffen und an dem Gemeinschaftsprojekt "Sammlung von Rezepten" weitergetüftelt.

Wer macht denn sowas? Müllsündern auf der Spur!

Information von Entsorgung Kommunal

Müll abladen verboten
Müll abladen verboten (Quelle: Forschung erleben, Uni Mannheim)

Der alte Teppich und die vollen Plastiktüten liegen im Gebüsch. Irgendjemand hat seinen Müll dort einfach abgeladen.
Leider gibt es immer wieder Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ihre Abfälle illegal entsorgen. Wilde Müllkippen verunstalten nicht nur unsere Stadtteile, sondern verursachen auch zusätzliche Kosten. Und das geht zu Lasten aller Gebührenzahlenden. Dabei geht es doch viel einfacher: Das Bremer Entsorgungssystem bietet allen Bremerinnen und Bremern umfangreiche Leistungen und einen guten Service für die Abfallgebühr. Mit der getrennten Sammlung von Abfällen und durch das anschließende Recycling wird die Umwelt entlastet und geschützt.

Wer Hinweise auf illegale Müllablagerungen geben möchte, kann dies unter der Telefonnummer der Kundenberatung von Entsorgung Kommunal tun (0421) 361-3611 oder im Internet www.entsorgung-kommunal.de

Helfen Sie mit, Bremen sauber zu halten!

Stadtteilplan für Horn-Lehe

...liegt im Ortsamt aus

Titelseite des neuen Faltplans für Horn-Lehe
Titelseite des Faltplans für Horn-Lehe

Der offizielle Stadtplan des Ortsamtes Bremen (Horn-Lehe) wurde gemeinsam mit dem BVB-Verlag neu aufgelegt und aktualisiert. Die Druckversion liegt kostenfrei zur Mitnahme im Ortsamt aus.

Der Plan mit komfortablen Funktionen wie Zoom, Straßenverzeichnis, Suchfunktion und vieles mehr kann auch online abgerufen werden. Klicken Sie dazu bitte hier.