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Das erste Projekt des Jugendbeirates Horn-Lehe nimmt Pfad auf

Gestaltung eines Unterstandes für Jugendliche

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Gestaltungsplan des neuen Unterstandes für Jugendliche auf dem Spielplatz Vorkampsweg

Das erste Projekt des Jugendbeirates Horn-Lehe ist die Neugestaltung des Unterstandes auf dem Spielplatz am Vorkampsweg. Eine Neugestaltung des Unterstandes war von Nöten, da die zugehörigen Bänke aus versicherungstechnischen Gründen nicht unter den Unterstand installiert werden konnten und somit neben dem Unterstand vorzufinden sind. Die Ideen für einen neuen Unterstand kamen von den Mitglieder des Jugendbeirates. Eine Rückwand ist unabdingbar, da der Unterstand ansonsten keinen Schutz vor Regen bieten könnte. Um eine längere Verweildauer zu schaffen, sollten Bänke unter den neuen Unterstand installiert werden sowie ein Tisch mit einem eingelassenen Schachbrett. An einen der Außenwände soll ein vom Jugendbeirat initiiertes Graffitiprojekt gemeinsam mit Jugendlichen aus Horn-Lehe realisiert werden.

Auch spielten bei der Entscheidung ökonomische Aspekte für den Jugendbeirat eine große Rolle. Teile des alten Unterstandes sowie die Sitzbänke sollen mit in das neue Konzept einfließen, damit die Kosten geringer ausfallen.

Wenn der Unterstand steht, würde sich der Jugendbeirat wünschen, dass noch ein fester Grillplatz ausgewiesen wird und dort ein festes Grillgestell installiert. Auch können sich die Mitglieder des Jugendbeirates durchaus vorstellen, einen Feedback-Briefkasten für den Jugendbeirat an der Stelle zu etablieren, damit der Jugendbeirat vor Ort gleich neue Anregungen für den Stadtteil bekommt.

Eine Vertreterin des Amtes für Soziale Dienste stellte in der Sitzung des Jugendbeirates am 23. August 2018 die erarbeiten Vorschläge vor. Die Wahl des Jugendbeirates fiel auf den Vorschlag, welcher den Anspruch eines jugendgerechterem Treffpunkts sehr nahe kommt. Obwohl der Entwurf schon sehr gut war, muss dieser noch in kleinen Bereichen nachgebessert werden. Die Fertigstellung diese Projektes ist im Frühjahr 2019 geplant.

Der Jugendbeirat Horn-Lehe nimmt seine Arbeit auf

Jugendbeirat bei seiner Sitzung , JPG, 47.3 KB
Jugendbeirat

Nach der konstituierenden Sitzung des Jugendbeirates hat sich der Jugendbeirat mindestens einmal im Monat zu einer Sitzung zusammengefunden. Bei den Sitzungen ging es vorrangig darum, das eigene Profil zu finden und sich kennenzulernen. Hierzu fand an einem Wochenende ein gemeinsamer Workshop statt, bei dem neben dem Vermitteln der politischen Grundlagen, auch eine Ideenwerkstatt, stattfand. Erste Ideen für den Unterstand für Jugendlichen auf dem Spielplatz Vorkampsweg sind gesammelt worden. Auch für einen weiteren offenen Treffpunkt für Jugendlichen.

Das eigene zur Verfügung stehende Budget in Höhe von € 5.000,00 ist unteranderem in das Jugendbeteiligungsprojekt "Horn to be wild"Horn to be wild Website, Außendarstellung und andere kleine Projekte geflossen.

Auch haben Vertreter des Jugendbeirates an verschiedene Veranstaltungen wie z. B. Nacht der Jugend im Rathaus teilgenommen und stellvertretend die Jugendlichen aus Horn-Lehe repräsentiert.

Konstituierende Sitzung des Jugendbeirates

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Jugendbeirat Horn-Lehe

Am 1. November 2017 fand die konstituierende Sitzung des Jugendbeirates statt. Alle gewählten Jugendlichen haben diesen ersten Sitzungstermin wahrgenommen. Aus ihrer Reihe raus haben die Mitglieder die Jugendbeiratssprecherin sowie die zwei Stellvertretungen gewählt.

Auflistung der Vorsitzenden des Jugendbeirates
Name Funktion
Anna Sophie Zirkelbach Vorsitzende des Jugendbeirates
Marie-Sophie Dießelberg stellv. Vorsitzende des Jugendbeirates
Alvaro Munoz stellv. Vorsitzender des Jugendbeirates
Dana Hanke Vertreterin des Controllingausschusses
Zayd Al Quassem Vertreter des Runden Tisches "Jugend"
Abdullahi Jama Vertreter des Runden Tisches "Jugend"

Nach der konstituierenden Sitzung hat der Jugendbeirat an seiner eigenen Geschäftsordnung Jugendbeirat (pdf, 81.9 KB) gearbeitet. Einer der wesentlichen Inhalten sind, dass bei unentschuldigtem Fehlen zur nächsten Sitzung ein selbstgebackener Kuchen mitgebracht werden muss. Bei dreimal unentschuldigtem Fehlen wird die Thematik des nicht zur Sitzung Erscheinens auf die Tagesordnung der darauffolgenden Sitzung genommen und öffentlich mit allen Beteiligten diskutiert. Des weiteren hat der Jugendbeirat festgelegt, dass die öffentliche Sitzungen mindestens vierteljährlich stattfinden sollen.

Zusätzlich findet einmal im Jahr eine Sitzung zusammen mit dem Fachausschuss Zukunft, Stadtteilentwicklung und Jugendbeteiligung statt.

Der Jugendbeirat ist gewählt!

Die konstituierende Sitzung des Jugendbeirates ist am 1. November 2017

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Zwei Mitglieder des Jugendbeirates

In der Zeit vom 27. bis zum 29. September 2017 fand in Horn-Lehe die erste Wahl des Jugendbeirates statt.

Es standen 12 Kandidaten_Innen zur Wahl, davon wurden 11 Jugendliche aus dem Stadtteil gewählt:

Wahlergebnis
Name Schule abgegebene Stimme
David Baier Wilhelm-Focke-Oberschule 9
Alvaro Munoz Wilhelm-Focke-Oberschule 24
Zarah Lucia Groninga Gymnasium Horn 8
Zeravan Khaleel Ibrahim Schulzentrum Grenzstraße 11
Dana-Maria Hanke Duale Studentin 3
Anna Sophie Zirkelbach Oberschule Ronzelenstraße 28
Luise Kronsbein Gymnasium Horn 10
Zayd Al Qassem Gymnasium Horn 16
Jan-Hendrik Bischoff Wilhelm-Focke-Oberschule 6
Marie-Sophie Dießelberg Gymnasium Horn 27
Abdullahi Ahmed Jama Schulzentrum Vegesack 10

Auf Marjan Akhoundzadeh entfielen keine Stimmen. Dennoch ist eine Mitwirkung im neuen Jugendbeirat möglich.

1.455 wahlberechtigte Jugendliche gibt es in Horn-Lehe. Diese Chance haben 152 Jugendliche genutzt. Es wurde keine ungültige Stimme abgegeben. Damit lag die Wahlbeteiligung bei etwas über 10%.

Die Gewählten sind nunmehr angeschrieben worden, um bis zum 20. Oktober 2017 mitzuteilen, ob sie die Wahl auch annehmen wollen. Weiter Informationen können aus dem Kurzprotokoll der Auszählung Jugendbeiratswahl, Protokoll der Auszählung (pdf, 47.4 KB) entnommen werden.

Die konstituierende Sitzung des Jugendbeirates findet dann am 1. November 2017, 18.00 Uhr, in der Diele des Ortsamtes, statt. In dieser Sitzung werden der Sprecher oder Sprecherin sowie zwei Stellvertretungen gewählt. Außerdem wird die weitere Arbeitsweise unter den Jugendlichen abgestimmt.

Wahllokalimpressionen aus dem Ortsamt

Kinder- und Jugendbeteiligung ist kein Geschenk, sondern ein Recht.

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Kinder- und Jugendbeteiligung ist ein Recht (Quelle: fuer-kinderrechte.de)

UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 (1)
Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, dass fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife.

Sozialgesetzbuch (SGB) - Achtes Buch (VIII) - Kinder- und Jugendhilfe § 8 (1)
Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen.

Bürgerliches Gesetzbuch § 1626 Absatz 2
Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem und verantwortungsbewußtem Handeln. Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.

Bremisches Kinder-, Jugend- und Familienförderungsgesetz § 3
(1) Kinder und Jugendliche haben ein eigenständiges Recht auf Wahrnehmung ihrer Interessen und Bedürfnisse.
(2) Junge Menschen und ihre Familien sind über alle sie unmittelbar betreffenden Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen im Bereich der Jugendhilfe auf angemessene Weise und rechtzeitig zu informieren und an ihrer Durchführung zu beteiligen. Hierzu entwickeln die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven geeignete, dem Entwicklungsstand der betroffenen jungen Menschen entsprechende Beteiligungs- und Mitverantwortungsformen und stellen sie organisatorisch sicher. Bei der Durchführung von entsprechenden Planungen ist darzulegen, wie die Interessen junger Menschen und ihrer Familien berücksichtigt worden sind und die Beteiligung durchgeführt worden ist. Über die Maßnahmen und Erfahrungen ist den Jugendhilfeausschüssen in der Mitte jeder Legislaturperiode zu berichten.
(3) Die in diesem Gesetz genannten Leistungen der Jugendhilfe bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Mitwirkung und Beteiligung junger Menschen und ihrer Familien. Sie sind daher so auszugestalten, dass junge Menschen und ihre Familien eigenständige und selbstverantwortete Beiträge bei der praktischen Umsetzung von Maßnahmen übernehmen.

Ortsgesetz über Beiräte und Ortsämter §6
(3) Der Beirat fördert und unterstützt das kommunalpolitische Engagement von Jugendlichen im Beiratsbereich.
(4) Einwohnerinnen und Einwohner, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, können in beiratsbezogenen Angelegenheiten Anträge an den Beirat stellen.

Warum sollen Kinder und Jugendliche beteiligt werden?

Eine kleine Übersicht

  • Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten in eigener Sache.
  • Unsere Planungen werden besser, wir entwickeln bessere Angebote.

  • Jugendliche und Kinder machen positive Erfahrungen
  • sie erleben Demokratie praktisch
  • sie entwickeln Bereitschaft, sich zu engagieren
  • sie erfahren, wie sie persönlich das eigene Umfeld verändern können

  • Persönlicher Fortschritt
  • Empowerment
  • Selbstwirksamkeit erleben
  • Entwicklung von mehr Ich-Stärke

  • Durch Partizipation entsteht eine andere Kultur
  • Zuhören, Austauschen, die Suche nach Lösungen werden wichtig

  • Partizipation findet im öffentlichen Raum statt. Auch Gruppen, die ausgegrenzt werden, können in den öffentlichen Diskurs reintegriert werden.